Harper Tenby, Babyboomerin der 60er-Jahre, geprägt von Jahrzehnten engen Zusammenlebens mit drei bis vier Generationen unter einem Dach – als Tochter, Mutter, Oma, Kollegin, Vertraute und stille Beobachterin. Sie kennt die kleinen Gesten, die verräterischen Blicke und die Zwischentöne menschlichen Verhaltens besser als viele Worte. Mit scharfem Blick, ruhiger Ausstrahlung und einer spitzen Zunge liest sie Menschen oft schneller, als ihnen lieb ist.
Als leidenschaftliche Thriller-Leserin faszinieren sie seit jeher menschliche Abgründe, unausgesprochene Konflikte und die feinen Risse hinter bürgerlichen Fassaden. Nun hat sie endlich die Zeit gefunden, selbst zu schreiben – und verarbeitet in ihrem ersten Thriller nicht nur Spannung und psychologische Tiefe, sondern auch den oft unterschwelligen Konflikt zwischen den Lebenswelten der Babyboomer und Millennials.
Ihr Schreibstil verbindet präzise Beobachtungsgabe mit feinem Humor, Lebenserfahrung und einem Gespür für die dunklen Seiten des Alltags.
